• Home
  • Spielplatzservice
  • Gebäudeservice
  • Aktuelles
  • Über uns
  • Kontakt
  • 23.10.2019

    Der Spielplatz-Tipp: Die Rutsche

    Was wäre ein Spielplatz ohne Rutsche? Kinder lieben das Kribbeln im Bauch, wenn sie in die Tiefe sausen, um dann unten sicher zu landen. Oft probieren sie unterschiedliche Sitz- und Liegepositionen aus: auf dem Po, auf dem Bauch, Kopf oben, Kopf nach unten. Das Rutschen spricht alle Altersgruppen an, fördert die Kooperationsfähigkeit der Kinder, hilft ihnen, Ursache und Wirkung zu verstehen und vermittelt das Vertrauen, auch Höhen bewältigen können.

    Doch Rutsche ist nicht gleich Rutsche, es gibt viele unterschiedliche Modelle. Dies sind die drei Haupttypen:

    Die frei stehende Rutsche
    ist ein einzeln montiertes Spielgerät, das die Kinder über eine Zugangsleiter, ein Kletterelement oder ein Klettergerät – zum Beispiel ein Kletternetz – besteigen. Die Rutschfläche kann aus Kunststoff oder strapazierfähigem Edelstahl bestehen; Kleinkinderrutschen werden häufig komplett aus Kunststoff hergestellt. Neben dem Modell mit gerade verlaufender Rutschfläche (Kommunalrutsche), das viele noch aus ihrer Kindheit kennen, gibt es heute auch die Wellenrutsche und die Wendelrutsche. Mit ihrem welligen oder kurvigen Rutschverlauf bieten sie noch ein Stück mehr „Abenteuer“. Beliebt ist auch die Breitrutsche, ein Modell mit mit extrabreiter Gleitfläche, auf der zwei Kinder „gesellig“ nebeneinander hinabsausen können.

    Die Anbaurutsche
    wird mit einem anderen Spielgerät, beispielsweise einem Kletterturm, kombiniert. Die Montage erfolgt mittels Verschraubung. Als Anbaurutsche eigenen sich viele Modelle, wie etwa die klassische Kommunalrutsche, die Wellenrutsche oder die Wendelrutsche.

    Ein beliebtes Anbaumodell ist auch die Röhren- oder Tunnelrutsche. Sie übt eine große Anziehungskraft auf Kinder aus, denn sie genießen das kribbelige Gefühl im Bauch, wenn sie durch die Dunkelheit der Röhre sausen. Und die Erleichterung, wenn sie kurz darauf ins helle Tageslicht gleiten ...
    Die Röhren- oder Tunnelrutsche besteht aus Kunststoff oder Edelstahl und ist als gerades Modell, als Kurvenrutsche oder als Spiralröhre erhältlich. Das Gerät wird an ein Gestell, eine Platte oder an die Seite eines Spielturms angeschraubt. Für die Kunststoffvariante gibt es eine reiche Farbauswahl und viele verschiedene Module, die fantasievolle Kombinationsmöglichkeiten ermöglichen. Die Podesthöhe der Röhrenrutsche kann 1,5 bis 3,5 m betragen.

    Die Hangrutsche
    wird an ein Podest angebracht oder – wie ihr Name schon sagt – in einen Hang eingebaut. Sie kann direkt vom Hang, von einem Erdwall, über eine Rampe, eine Leiter oder eine Treppe bestiegen werden. Wegen ihrer geringen Fallhöhe gilt die Hangrutsche als besonders sicher. Sehr empfehlenswert ist ein Modell mit einer extra Sicherheitsstange vor dem Zugang, damit nur rutschende Kinder das Spielgerät benutzen. Auch die Hangrutsche gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen: aus Edelstahl oder buntem Kunststoff, mit gerader, wellenförmiger oder kurviger Gleitfläche.

    Zwei Hinweise zur Sicherheit
    Alle Rutschen in Kitas, Schulen und auf öffentlichen Spielflächen müssen nach der gesetzlichen Sicherheitsnorm EN 1176 konstruiert sein. Da sich metallene Rutschflächen bei starker Sonneneinstrahlung schnell aufheizen können, sollten Rutschen aus Edelstahl vorzugsweise nach Norden ausgerichtet sein.